Freie Software

24. August 2008 von Andreas Haubold

Als freie Software bezeichnet man Software, die man beliebig verwenden und anpassen darf. Außerdem ist es erlaubt, diese verändert oder unverändert weiterzugeben. Sie unterscheidet sich damit von Freeware, denn man darf sie auch kommerziell nutzen. Das Wort “frei” bezieht sich also nicht auf den Preis sondern auf die Freiheiten, die sich für den Nutzer ergeben.

Es gibt vier Punkte, die eine Software erfüllen muss um nach der Free Software Foundation als frei zu gelten:

  • Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.
  • Freiheit 1: Das Programm zu studieren und zu verändern.
  • Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.
  • Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und zu verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.

Open Source

Open Source Software – zu deutsch: offene Quelle – ist vom Prinzip her, freier Software sehr ähnlich. Offene Quelle deshalb, weil es dem Entwickler erlaubt sein soll, den Quellcode verändern zu dürfen. Vertreter dieser Fraktion sind der Ansicht, dass Software pragmatische Vorteile besitzen muss. Befürworter von freier Software hingegen, sehen diese eher als Lösung von ethischen und sozialen Problemen.

Da das (in diesem Zusammenhang) unangenehme Thema Freiheit mögliche Geldgeber abschrecken könnte, wurde der Begriff “Open Source” eingeführt und in einer entsprechenden Darstellung das Thema nicht erwähnt.

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